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Impressionen aus Griechenland
Auf Pflastersteine prasselt Regen, sodass ich mich im Gestein spiegeln kann, und Narziss mir entgegenlächelt. Ein Pfützenplatsch, weil ein Taxi vorbeifährt, und ich sehe einen Augenblick in Narziss' grimmige Zahnreihen.
Das stille Meer zog die Flammen in die Tiefe hinab, und das Echo der Glut klebte noch am Horizont. Es verabschiedete sich, in dem es vom Rachen der Finsternis langsam aufgesogen wurde. Kümmerlich die Laternen, die gegen die Dunkelheit aufmüpften, den Menschen Licht spendeten, weil sie noch nicht schlafen wollten. Restaurants überfüllt und an der Uferpromenade Blicke in Aphroditenaugen. Der Sommer war auf Hochtouren. Die Nebengassen schliefen schon, auch die Frauen einer kleinen Bäckerei, denen abends die Beine schmerzten.
Martin Stauder
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